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Success Story

APQP auf Basis PLM zur Qualitätsplanung gemäß IATF 16949

APQP auf Basis PLM zur Qualitätsplanung gemäß IATF 16949

Customer challenge

Die MAT Commercial Vehicle Products GmbH entwickelt und produziert hochwertige Scheibenbremsen für Nutzfahrzeuge. Diese Produkte müssen höchste Sicherheitskriterien erfüllen, so dass Produkt und Produktlebenszyklus umfangreichen Qualitätsanforderungen der Norm IATF 16949 unterliegen. So kommt in der Produktentstehung der im Automotive-Bereich verbreitete APQP-Prozess (Advanced Product Quality Planning) zum Einsatz. Kerngedanke des APQP ist, dass die Qualität eines Produkts vor allem in den frühen Entwicklungsphasen geplant und gesteuert wird. Neben der Standardisierung von Abläufen und Dokumenten zielt APQP darauf, alle Beteiligten frühzeitig und gezielt in die Produktentstehung einzubeziehen. Vor Projektstart wurde APQP bei MAT Commercial Vehicle Products weitgehend manuell durchgeführt und in zahlreichen Checklisten dokumentiert. Der Dokumentationsaufwand, mangelnde Transparenz des Projektfortschritts und das eingeschränkte simultane Arbeiten hemmten den Entwicklungsprozess merklich.

Project goals

Oberstes Projektziel war, den eingeführten und bewährten APQP-Prozess möglichst vollständig zu digitalisieren und dadurch effiziente, transparente Abläufe von der Produktplanung bis zum Produktionsstart zu etablieren. Dazu mussten die bestehenden Excel-basierten Formulare, Vorlagen und Checklisten abgelöst und durch web-basierte Dialoge und Visualisierungen ersetzt werden. Die Verantwortlichen sollten gezielt in ihrer Rolle als Entscheider, Informationslieferant oder Empfänger in den jeweiligen Projektphasen und Quality Gates einbezogen werden. Schließlich sollten durch automatische Benachrichtigungen, Visualisierungen und Dashboards jederzeit Transparenz über den Projektfortschritt hergestellt, Engpässe frühzeitig erkannt und insgesamt alle Abläufe beschleunigt werden.

Solution

Zum Projektstart war das PLM-System Fusion 360 Manage bereits in mehreren Bereichen des Unternehmens erfolgreich international eingeführt worden. Alle Projektbeteiligten konnten sich daher auf die APQP-spezifischen Zusatzfunktionen fokussieren. Zunächst wurden die im Umlauf befindlichen Formulare und Vorlagen analysiert und in web-basierte Formulare und Workflows für die PLM-Plattform Fusion 360 Manage umgewandelt. Im Rahmen des agilen Entwicklungsprozesses konnten so alle bestehenden Checklisten und Prozessschritte implementiert, an praktischen Beispielen geprüft und nach Kundenwunsch angepasst werden. Letztlich wurde der komplexe APQP-Prozess im Fusion 360 Manage in einen mehrstufigen Stage-Gate-Prozess aufgelöst, erweitert um Freigaberegeln, Berechtigungskonzept und automatisierte Benachrichtigungen. Durch zusätzliche Ampel-Darstellungen, Dashboards und spezielle Druckansichten wurden darüber hinaus übersichtliche und bedarfsgerechte Visualisierungen geschaffen.

Business outcome

Das Hauptziel, die vollständige Digitalisierung des APQP-Prozesses mit den daraus resultierenden Verbesserungen in Bezug auf Bearbeitungszeit und Transparenz, bei mindestens gleichbleibender Qualität, wurden vollumfänglich in nur wenigen Wochen erreicht. Durch die Abschaffung der Excel-Formulare können jetzt alle am Entwicklungsprozess beteiligten Mitarbeiter effizient zusammenarbeiten, auch zeitgleich, ohne sich um Versionierung, gleichzeitigen Dateizugriff oder Zugriffsrechte zu kümmern. Die konfigurierten Workflows und das Rollenkonzept stellen sicher, dass die beteiligten Mitarbeiter benachrichtigt werden, jederzeit auf dem aktuellen Stand arbeiten und vertrauliche Inhalte nur den jeweils Verantwortlichen sichtbar sind. Fazit des Kunden: „Mit dem PLM-System Fusion 360 Manage steuern und überwachen wir mittlerweile alle APQP-Projekte. Wir können den Projektstatus und die daraus resultierenden nächsten Aktionen jetzt viel besser tracken und bereits im Vorfeld die Engpässe erkennen.“

Conclusion

APQP ist ein bewährter, aber auch sehr komplexer Qualitätsmanagement-Prozess in der Automobilbranche, der nahezu alle Bereiche eines Unternehmens von der Planung bis zur Produktion betrifft. Die althergebrachte Arbeitsweise im APQP, basierend auf Office-Formularen und Gate-Review-Meetings ist häufig intransparent und ineffizient. Das PLM-System Fusion 360 Manage schafft die ideale Grundlage für eine Digitalisierung des APQP-Prozesses und verbindet darüber hinaus das APQP mit anderen Kernprozessen, zum Beispiel dem NPI (New Product Introduction), dem BoM-Management oder dem Supplier Management. Die vorgefertigten, leicht adaptierbaren Formulare und Workflows ermöglichten darüber hinaus eine schnelle, agile Entwicklung und Produktivschaltung des Systems. Nicht zuletzt konnte im laufenden Betrieb anfallende Wünsche zur Erweiterung und Anpassung des APQP-Prozesses sehr zügig umgesetzt und in das Produktivsystem integriert werden.

Project summary

    Duration & delivery

  • 90
  • 2020-03-31

    Autodesk solutions

  • Fusion 360 Manage
  • Fusion Lifecycle

    Services provided

  • Cloud Migration
  • Business Process Assessment & Documentation
  • Solution Adoption Services
  • Custom Application Development
  • System Implementation
  • Configuration & Deployment

    Customer industry

  • Design & Manufacturing
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PLM-basierte Projektierung in der Fördertechnik

Als Anbieter ganzheitlicher Lösungen für die Lebensmittelindustrie entwickelt, produziert und betreut die DMA Maschinen- und Anlagenbau GmbH komplexe Förderanlagen nach Kundenwunsch. Die Grundlage dafür bilden ein modulares Baukastensystem sowie die langjährige Erfahrung in der Planung und Projektierung dieser Fördersysteme. Die bereits eingeführten IT-Lösungen decken nur Teilbereiche der Projektierung ab, das ERP-System die Finanzen und Materialbeschaffung, das PDM-System die Verwaltung aller Bauunterlagen und die Zeiterfassung die Nachverfolgung der personellen Aufwände. Die im Tagesgeschäft unweigerlich auftretenden Engpässe, Verzögerungen und Neu-Priorisierungen müssen jedes Mal manuell ausgewertet, in die Projektplanung einpflegt und nachverfolgt werden. Es fehlte eine übergreifende Plattform, die aus den unterschiedlichen Informationsquellen aussagekräftige Übersichten generiert und bei unerwarteten Ereignissen eine flexible Neu-Planung und What-if-Szenarien ermöglicht.


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