Ob die Auswirkung von Werkstoffen, die Kühlung oder Heizung eines Gebäudes oder die Umweltauswirkungen einer Baustelle: Die Technologie erleichtert das Verständnis verschiedener Aspekte für Fachkräfte aus dem Planungs- und Ingenieurwesen. Software und Anwendungen können nahezu jede Situation simulieren, die in einem Gebäude auftreten kann – und im Rahmen eines nachhaltigen Designs können Planungsbüros, Bauunternehmen oder Architektenbüros dementsprechende Anpassungen vornehmen. Sie können auch fortschrittliche Technologien wie KI oder Gebäudedatenmodellierung (BIM) nutzen, um den Alterungsprozess zu prognostizieren, zu optimieren und somit ein Gebäude besser altern zu lassen.
So lässt sich etwa mithilfe von Simulationen vorhersagen, bis wann ein Kühlturmventilator ausgetauscht werden muss oder wie lange seine Lebensdauer durch regelmäßige Wartung verlängern lässt. IoT-Geräte können Anlagen in Echtzeit überwachen, um potenzielle Infrastrukturprobleme zu erkennen, bevor sie auftreten, und so kostspielige Ausfälle vermeiden.
Mit Echtzeitsensoren und intelligenten Gebäudetechnologien sind auch die Auswirkungen der Gebäudenutzung leichter sichtbar. Zudem geben sie Auskunft darüber, was gegebenenfalls angepasst werden muss, um die Nachhaltigkeit zu verbessern oder Ressourcenverschwendung zu minimieren.
Diese Technologien und Tools ermöglichen nicht nur umweltfreundliche Lösungen, sondern auch erhebliche Kosteneinsparungen. Bei Neubauten beträgt die durchschnittliche Senkung der Betriebskosten im ersten Jahr 10,5 %. Nach fünf Jahren liegt die Kosteneinsparung bei über 16 %.