Mit der Einführung von Autodesk Forma hat BKW GHE einen weiteren Evolutionsschritt gemacht. Für alle Beteiligten war klar: Zuerst einmal musste es einen Proof of Concept geben mit einer aussagekräftigen Kosten-Nutzen-Analyse. Denn nur an konkreten Projekten lässt sich messen, ob es durch die Weiterentwicklung der digitalen Projektabwicklung Qualitäts- und Effizienzverbesserungen gibt. Daher wurden zunächst Use Cases festgelegt, an denen Mitarbeitende das Prinzip des Common Data Environments kennenlernen konnten.
In mehreren Projekten wurde nachgewiesen, dass sich die fachübergreifende Zusammenarbeit spürbar verbessern lässt und weniger Reibungsverluste entstehen. „Wir wollten nicht digitalisieren, um der Digitalisierung willen, sondern immer am konkreten Nutzen orientiert. Diesen haben wir schnell erkannt: Mitarbeitende und Partner tun sich in einem CDE deutlich leichter, ihre Projekte als Gesamtsystem zu verstehen. Es gibt weniger Missverständnisse, Übertragungsfehler und Medienbrüche – mit messbaren Vorteilen in puncto Effizienz und Wirtschaftlichkeit“, fasst Oliver Krone seine Erfahrungen zusammen.
Vernetztes Denken verändert Zusammenarbeit
Dem stimmt auch Daniel Spörri zu, der als CAD-PDM-Administrator bei BKW GHE für BIM-Technologie und das Lizenzmanagement verantwortlich ist. Er hat den Einsatz von BIM maßgeblich vorangetrieben und war auch eng eingebunden in die Implementierung des Common Data Environments. Für ihn war die Möglichkeit, mehrere Fachmodelle in einem Zentralmodell übereinanderzulegen, der entscheidende Paradigmenwechsel: „Das vernetzte Denken verändert das Mindset der Mitarbeitenden. Es gibt dann nicht mehr ,mein' Modell, sondern nur noch ,unser' Modell als eine Single Source of Truth. Das wird umso wichtiger, je größer und komplexer ein Projekt ist.“