„Wir wissen, dass der Trend im Bauwesen hin zur VR geht, und haben schon eine ganze Weile mit der entsprechenden Ausrüstung und Software gearbeitet“, erklärt Ferguson. „Wir haben gewissermaßen auf einen konkreten Anwendungsfall gewartet und dieses neue Krankenhaus war optimal, denn die Inhaber sind technisch versiert und offen für neue Ideen.“
Ferguson ist dafür zuständig, Laytons Erschließung neuer Geschäftsfelder kreativ zu begleiten und zu beaufsichtigen. „Immer, wenn es um visuelle Darstellungen geht, bin ich mit von der Partie“, sagt er. „Renderings, Modelle, VR – überall dort, wo Bilder mehr sagen als Worte.“ Er bediente sich auch visueller Hilfsmittel, als er seine Idee für VR-Simulationen vorstellte, und führte die Technologie vor, indem er kurzerhand einen ansprechend gestalteten virtuellen Raum kreierte. „Ich habe eine ‚Simulation der Simulation‘ erstellt und diese zum Treffen mit den Eigentümern der Klinik mitgenommen. Sie waren begeistert, deswegen haben wir die Idee umgesetzt.“
Für die Erstellung der 20 benötigten Simulationen arbeitete Ferguson mit Laytons BIM Coordinator zusammen, um bereits in Autodesk Revit erstellte Entwurfsmodelle zu identifizieren. „Wir haben diese von den Architekten erhalten“, führt er aus und fügt hinzu, dass das Team zunächst Revit und dann 3ds Max verwendete. „Später haben wir die Architekten zu uns eingeladen und ihnen die Möglichkeit gegeben, Änderungen vorzunehmen. Sie haben dann die gesamte neue Entwurfsplanung, also für den physischen Raum, in Revit gemacht.“
Den Grundmodellen, die von den Architekten zur Verfügung gestellt worden waren, wurden Oberflächen und Texturen hinzugefügt. Anschließend wurden Modelle der für jedes Zimmer vorgesehenen Ausstattung und Möblierung erstellt oder importiert.
„Wo immer möglich, haben wir uns Modelle von den Herstellern besorgt“, so Ferguson. „STERIS hat uns zum Beispiel Zugriff auf die betriebsinterne 3D-Bibliothek gegeben, was uns sehr weitergeholfen hat. Wenn das nicht möglich war, haben wir auf Grundlage des Datenblatts unsere eigenen Modelle geschaffen. Wir haben uns bei jeder Simulation um detailgetreue, fotorealistische Umgebungen bemüht.“