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Die Albert Schütz GmbH führt mit Autodesk Fusion CAD und CAM auf einer einzigen Plattform zusammen und ersetzt damit separate Tools. Dank der sofort einsatzbereiten Postprozessoren, der einfachen Einrichtung und der integrierten Arbeitsabläufe von Fusion spart das Unternehmen nicht nur Zeit, sondern kann auch Maschinen leichter anbinden. Es konnte sogar eine eigene spitzenlose Schleifmaschine für optische Komponenten in Großserie entwickeln. Mit Fusion und der Manufacturing Extension nutzt Albert Schütz nun die Möglichkeiten der vollständigen 5-Achs-Bearbeitung, und das Team profitiert von mehr Flexibilität, reibungsloseren Arbeitsabläufen und einer besseren Auslastung seiner modernen Maschinen.


Die Albert Schütz GmbH mit Sitz in Vollmersbach bedient hochspezialisierte Märkte, in denen Präzision entscheidend ist. Das Fachwissen des Unternehmens reicht von optischem Glas für Mikroskope, Endoskope, Kugel- und Stablinsen über Edelsteine für Schweizer Luxusuhren und hochwertige Schreibgeräte sowie harte und spröde Werkstoffe bis hin zu technischen Steinkomponenten für die Automobilbranche und die Luft- und Raumfahrtindustrie.
Angesichts des jüngsten Wachstums hat das Unternehmen mit mehr als 40 Beschäftigten in noch modernere 5-Achs-Bearbeitung investiert. Autodesk Fusion ist inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil der Produktion geworden.
Einfacher Umstieg auf Fusion
Zuvor nutzte das Team zwei separate Programme für CAD und CAM. Der Umstieg auf Fusion ergab sich ganz natürlich. Ein Teammitglied setzte Fusion zunächst für die Konstruktion ein, und kurz darauf probierte auch das Fertigungsteam die Software für die Produktion aus.

„Ich habe Fusion getestet, und es hat sofort ohne weitere Anpassungen mit der Maschine funktioniert“, sagt Johannes Peeters, Feinwerkmechanikermeister bei Albert Schütz. „Wir sind von ALPHACAM umgestiegen, und ich bin mit Fusion wirklich sehr zufrieden.“
Für Albert Schütz ist diese sofortige Einsatzbereitschaft entscheidend. Die erforderlichen Postprozessoren sind bereits in Fusion verfügbar, was die Anbindung der Software an vorhandene Maschinen ohne langwierigen Implementierungsprozess erleichtert.
„Das Einrichten des Werkstücks ist mit Fusion ganz leicht“, erklärt Peeters. „Ich kann einfach meinen Nullpunkt eingeben. Das ist wirklich großartig.“

Konstruktion einer Sondermaschine mit Fusion
Fusion verändert die Fertigung auch ganz konkret. Eine neue spitzenlose Schleifmaschine wurde von Grund auf konstruiert und ist inzwischen in Betrieb. Diese vom Leiter der Instandhaltung entwickelte Sondermaschine unterstützt die Produktion von zylindrischen optischen Komponenten, die mittlerweile in hohen Stückzahlen gefertigt werden und einen entsprechenden Teil des Geschäfts ausmachen.
„Sie ist für die Bearbeitung des Umfangs zylindrischer Bauteile ausgelegt“, so Stumm. „Dabei handelt es sich meistens um optische Bauteile, weil wir für diese Projekte hauptsächlich zylindrische Flächen fertigen. Hier erzielen wir gemessen an der Stückzahl den höchsten Ausstoß.“


Das volle Potenzial der 5-Achs-Bearbeitung nutzen
Zu den wichtigsten Verbesserungen für Albert Schütz zählt neben der Unterstützung der erweiterten 5-Achs-Bearbeitung in Fusion die Verwendung der Manufacturing Extension. Zuvor war das Unternehmen durch seine Bearbeitungsmöglichkeiten eingeschränkt. Mit Fusion können nun vollständige 5-Achs-Arbeitsabläufe ausgeführt werden. Das bedeutet mehr Flexibilität für das vierköpfige Team, das nun die Möglichkeiten seiner Maschinen besser ausschöpfen kann. Adaptive Clearing hat sich ebenfalls als sehr vorteilhaft erwiesen.
„Mit der früheren Software war nur eine 3+2-Achs-Bearbeitung möglich“, sagt Peeters. „Jetzt steht uns eine echte 5-Achs-Unterstützung zur Verfügung, die den Arbeitsablauf mit Fusion und der Manufacturing Extension noch einfacher macht.“