Drei wichtige Elemente der Digitalen Transformation in Unternehmen sind Konvergenz, Zusammenarbeit und Automatisierung. Dabei steht der erste Begriff, die Konvergenz, für neue Verbindungen, die zwischen bislang voneinander unabhängigen Technologiesparten, Arbeitsabläufen, Geschäftsmodellen, Lieferketten oder gar ganzen Industriesektoren entstehen.
Der zweite Aspekt, die Zusammenarbeit, also das Zusammenwirken unterschiedlicher Stakeholder inner- und außerhalb des Unternehmens, ist die Basis für effizientere Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsprozesse. Grundlage hierfür sind cloudbasierte Anwendungen und Datenspeicher.
Die dritte Komponente der Digitalen Transformation – die Automatisierung – betrifft die Fertigung selbst. Hier entstehen durch optimierte Abläufe oft hohe Effizienzgewinne hinsichtlich der Faktoren Arbeitszeit, Personal, Maschinenauslastung und Materialverbrauch. Hier liegen die größten Potenziale für KMU, ihren Output und damit ihren Ertrag nachhaltig zu steigern.
Wer kennt diese Situation nicht aus seinem betrieblichen Alltag: Da hat das Team einen ausgefeilten Plan für ein Produkt oder Projekt erstellt, die Kennziffern inklusive Margenprognose sind vielversprechend und der Zeitplan perfekt durchgetaktet – und dann kommen im Laufe des Realisierungsprozesses immer wieder neue Änderungen, Feedbackschleifen und Mehraufwendungen hinzu, die die prognostizierte Marge peu à peu schrumpfen lassen. „Meistens ist der tatsächliche Ablauf im Projektgeschäft jedoch nicht so linear wie anfangs geplant. In der Realität ziehen sich bestimmte Abhängigkeiten kreuz und quer durch alle Abteilungen, und jeder zusätzliche Tag x an Verzögerungen lässt die Profitabilität des Projekts um y Prozent schmelzen“, fasst Jan Niestrath, Industry Manager im Bereich Manufacturing Industry bei Autodesk, den betrieblichen Alltag bei vielen Unternehmen zusammen.