So gibt es beispielsweise bis zu 70 Fenstertypen, die in der Höhe, Tiefe und Breite alle verschieden sind. Zudem lassen sich die Fenster unterschiedlich gestalten, z. B. asymmetrisch oder als Zweiflügler. Dank einer Detaildatenbank mit mehreren hundert Artikeln, u. a. verschiedene Vordächer oder unterschiedliche Treppen, bleibt viel Spielraum für Individualität. „Diese einzelnen Bauteile passen immer zu dem jeweiligen Modul – und ich kann sie gedanklich verwenden, das macht die Planung wesentlich einfacher“, sagt Steinhauser.
Hinzu kommt: Falls gewünscht, können für den Innenausbau auch Bauteile oder Materialien verwendet werden, die noch gar nicht in der Artikeldatenbank enthalten sind. So hatte Sonst für die Bäder bei dem Haus „Mehrblick“ einen besonderen Wunsch. Obwohl der gewählte Hersteller bisher nicht beim Ökohaus-Pionier gelistet war, wurden die Bäder völlig unkompliziert eingebaut.
Durch eine Vorab-Bemusterung ist nicht nur Qualität gewährleistet, sondern auch Planungs- und damit Kostensicherheit. Sowohl Kunden als auch Partner können sich auf klar definierte Abläufe verlassen. Denn an anderen Baustellen fehlt es an Koordination, so dass Handwerker oftmals unverrichteter Dinge einfach wieder abfahren. Die Zeit für die Anfahrt muss der Handwerker entweder selber bezahlen oder dem Kunden berechnen. Zudem lässt sich im Massivhausbau schwerer kontrollieren, ob sich die einzelnen Gewerke wie z. B. Parkett- und Fliesenleger untereinander abstimmen – so entsteht z. B. in der Bodenhöhe ein kleiner, aber feiner Unterschied von fünf Millimetern, der dann zeit- und kostenintensiv korrigiert werden muss. Leidtragender ist letztendlich immer der Bauherr, der für die unkoordinierte Planung zusätzlich in die Tasche greifen muss.