GK Design und Oasa Electronics: 70 % schnellere Produktentwicklung mit Autodesk Fusion 

Takahito Naito Januar 23, 2026

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Oasa Electronics Co., Ltd. hat sich von einem Vertragshersteller zu einem entwicklungsorientierten Unternehmen gewandelt, das sich von der Philosophie leiten lässt, kontinuierliche Verbesserungen voranzutreiben und mit höchster Qualität positive gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken. In Zusammenarbeit mit dem GK Design Research Institute Hiroshima hat Oasa Electronics die Audiomarke „Egretta“ (italienisch angehauchter Name, der so viel wie „Reiher“ bedeutet) gegründet, die sich in hohem Maße zur japanischen Fertigung bekennt. 

Egretta-Produkte kombinieren raffinierte Audioleistung mit Design, das sich nahtlos in jedes Interieur einfügt, und wurden bereits von Branchenmagazinen entsprechend ausgezeichnet. Das neueste in der Präfektur Hiroshima hergestellte Modell wurde unter Verwendung der cloudbasierten Autodesk Fusion-Lösung entwickelt. 

Von OEM-Expertise zur ursprünglichen Produktentwicklung

Takeshi Yamamoto, Direktor des Development Technology Office von Oasa Electronics, erklärt die Entstehung von Egretta: „Dank unserer langjährigen Erfahrung als OEM-Hersteller für Audioprodukte verfügen wir über umfangreiches Entwicklungs-Know-how. Im Jahr 2011 führten wir Egretta als unsere ursprüngliche Marke ein und konzentrierten uns auf omnidirektionale Lautsprechersysteme, was damals ungewöhnlich war, sowie auf Produkte für anspruchsvolle Innenräume. Seit dem ersten Modell unterstützt uns das GK Design Research Institute Hiroshima bei Produktstrategie, Konstruktion und Marketing.“ 

Von OEM-Expertise zur ursprünglichen Produktentwicklung 

Daisuke Endo von GK Design, der für die Konstruktion des neuesten Egretta-Modells federführend verantwortlich war, erinnert sich: „Schon bevor ich zum Egretta-Team stieß, gab es Kollegen, die Markenaufbau und Marketing vorangetrieben und den ikonischen Lautsprecher im Tower-Stil und seine einzigartige Identität geprägt hatten. Der Name ‚Egretta‘, der das Bild eines Reihers hervorruft, wurde gewählt, um die elegante Silhouette unseres weißen Tower-Designs widerzuspiegeln.“ 

Weiterentwicklung von Konstruktionsverfahren mit Autodesk Fusion

 „Anfangs wurden Skizzen und 2D-Zeichnungswerkzeuge verwendet, um Konstruktionsideen auszutauschen“, sagt Yamamoto. „Nach der ersten Veröffentlichung von Autodesk Fusion im Jahr 2015 begannen wir, die Lösung für die Visualisierung von Konzepten in 3D einzusetzen, auch für persönliche Zwecke.“ 

 „Neben Egretta-bezogenen Konstruktionen haben wir Autodesk Fusion auch innerhalb von GK Design verwendet“, fügt Endo hinzu. „Fusion eignet sich ideal, um 3D-Daten zu konvertieren, und ich konnte damit schon oft schwierige Dateien öffnen. Dateidaten werden sofort nach dem Laden in unsere Konstruktionen aufgenommen, sodass wir für diesen Teil unseres Arbeitsablaufs jetzt voll und ganz auf Fusion setzen.“ 

„2019 haben wir mit Fusion-Tests rund um das große Update begonnen, und bis 2020 hatten wir die Funktionen für 3D-Modellierung, CAM und Prototyperstellung vollständig integriert“, fährt Yamamoto fort. „Die CAM-Funktionen von Fusion ermöglichen nahtlose Abläufe mit unserer internen NC-Bearbeitung, und wir nutzen sie auch für den 3D-Druck. Egretta weist eine kompakte Produktform auf. Um eine hohe Klangqualität in einem kleinen Gehäuse zu erreichen, überprüfen wir Form und Platzierung der Bauteile gründlich im Rahmen der Querschnittanalyse in Fusion.“ 

Beschleunigte Zusammenarbeit durch cloudbasierte Konstruktionsfreigaben

Bei der gemeinsamen Entwicklung des neuen Egretta-Lautsprechers, der im Frühjahr 2024 auf den Markt kam, wurden die Cloud-Services von Autodesk Fusion verwendet, um die interne und externe Zusammenarbeit zu verbessern. „Für Partner, die keinen Zugriff auf unsere Daten haben, erforderten Freigabe und Bestätigung von Konstruktionsdetails bisher langwierige Rendering- und Dokumentationsprozesse, die mehr als einen halben Tag in Anspruch nahmen. Das Hochladen von Konstruktionen in die Cloud dauert nun weniger als eine Stunde, was zu einer höheren Effizienz beiträgt. Dank der Freigabe von 3D-Daten in Echtzeit wird die Kommunikationsgenauigkeit gefördert, und Projekte lassen sich schneller abwickeln. Entlastete Konstruktionsressourcen können sich stattdessen auf die Verfeinerung von 3D-Daten und die Steigerung der Produktqualität konzentrieren, um Konstruktionen in der gleichen Zeit auf die nächste Stufe zu heben.“ 

„Die Cloud-Plattform von Fusion unterstützte den direkten Datenaustausch mit GK Design, was zu einer höheren Entwicklungsgeschwindigkeit führte“, fügt Yamamoto hinzu. „Auch Partner ohne Fusion-Zugang sind in der Lage, Modelle im Web-Viewer zu überprüfen, wodurch sich die Kommunikation einfacher denn je gestaltet. Mit der CAM-Integration sparen wir jede Menge Zeit. Bislang erforderten die Konvertierung von 3D in 2D und der Maschinenbetrieb mehrere Schritte. Jetzt ist der Prozess um etwa 70 % kürzer, woraus sich ein schnelleres Feedback zu den Prototypen ergibt.“ 

Entwicklung erstklassiger „Made in Japan“-Produkte mit Fusion

Hinsichtlich der jüngsten Erfolge weist Yamamoto auf Folgendes hin: „Während der Markt voll von kleinen, erschwinglichen Lautsprechern ist, umfasst unser neues Egretta-Modell einen intern gestalteten Hochtöner und proprietäre Technologien wie die Tieffrequenzverstärkung, die vollständig in Japan entwickelt wurden. Wir sind stolz darauf, mithilfe von Fusion exzellenten Klang in einem kompakten Design zu erzielen und uns dabei eng mit GK Design abzustimmen.“ 

Entwicklung erstklassiger „Made in Japan“-Produkte mit Fusion 

„Die hochauflösenden Fusion-Renderings lassen sich als Produktbilder in Katalogen verwenden und unterstützen Werbe- sowie Branding-Maßnahmen in frühen oder mittleren Phasen, noch bevor die eigentliche Produktfotografie verfügbar ist“, fügt Endo hinzu. „Von der Entwicklung über die Konstruktion bis hin zur Fertigung: Indem wir Daten in sämtlichen Produktprozessen vereinheitlichen und Analysefunktionen im Konstruktionskontext einsetzen, können wir unsere Arbeitszeit auf völlig neue Weise steuern, was zu einer besseren Produktentwicklung beiträgt.“

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